Der Plan des Schwiegervaters: Ein Spiel mit dem Vermögen!

Nach seiner Scheidung vertraute Sergej Frauen nicht mehr. Seine erste Frau hatte sich als wenig ehrlich herausgestellt.

Kurz nach dem Kauf einer teuren Wohnung reichte sie die Scheidung ein und forderte ihren Anteil am Vermögen.

Sie hatte gefälschte Unterlagen vorbereitet, um zu behaupten, ein hohes Einkommen zu haben.

Sergej hatte lange Zeit ohne offiziellen Vertrag gearbeitet und stellte seiner Frau nicht nur ein Auto zur Verfügung, sondern trug sie auch in die neu gekaufte Wohnung ein.

Am Ende musste er viel Geld ausgeben, um sein Eigentum zurückzubekommen.

Nach dieser Erfahrung war Sergej vorsichtig und wählerisch bei der Wahl einer neuen Partnerin.

Frauen, die er traf, schienen oft nur an Geld und Luxus interessiert zu sein, und viele von ihnen wollten keine Kinder bekommen. Sergej, der seine Mutter früh verloren hatte, träumte von einer großen Familie.

Doch alle Frauen, mit denen er sich einließ, schienen das Gegenteil zu wollen.

Sein Vater gab ihm einen Rat: «Du suchst in den falschen Kreisen.»

Doch Sergej lachte nur und wusste nicht, wie er diesen Rat umsetzen sollte, bis er eines regnerischen Herbsttages seine Sekretärin, Kristina, bemerkte.

Sie war unauffällig, trug keine auffällige Kleidung und schien nichts von den materiellen Dingen zu verlangen, die seine früheren Partnerinnen gefordert hatten.

Kristina hatte einen Sohn, Sasha, und war alleinerziehend. Sergej fühlte sich von ihr angezogen und verliebte sich in sie. Schnell entschloss er sich, sie zu heiraten.

Doch trotz seiner Gefühle blieb er vorsichtig. Er hatte Angst, dass Kristina sich nach der Heirat ändern könnte, so wie seine erste Frau.

Als Kristina schwanger wurde, wollte Sergej eine größere Wohnung für die Familie kaufen. Doch er zögerte und suchte Rat bei seinem Vater.

Dieser schlug vor, die Wohnung auf seinen Namen zu kaufen und sie als Geschenk an das junge Paar darzustellen, um sicherzustellen,

dass im Falle einer Scheidung nichts von Kristina beansprucht werden könnte.

Sergej vertraute seinem Vater und tat, was er ihm riet, ohne Kristina in die Entscheidung einzubeziehen.

Als Kristina nach der Geburt des Kindes vorschlug, mit ihrem Sohn aufs Land zu ziehen, stimmte Sergej zu.

Dort lebten sie bei ihrer Tante Lucya, die ihnen half, während Sergej zwischen der Stadt und dem Land pendelte.

Doch während dieser Zeit wurde Sergej klar, dass er seine Ehe und die Beziehungen zu seiner Familie noch nicht ganz verstanden hatte.

Als sein Vater unerwartet starb, erfuhr Sergej von einer schockierenden Entdeckung: Seine Frau, die er nie für die Art Frau gehalten hatte, die sich um Geld und Besitz kümmern würde,

hatte heimlich das Familienvermögen vergrößert und sich von Sergejs Vater während seiner letzten Lebensmonate betrügen lassen.

Sergej musste feststellen, dass seine Ängste und Zweifel ihm den Weg versperrten, eine wirklich ehrliche und vertrauensvolle Beziehung zu führen.

Die Geschichte endete nicht mit einer einfachen Lösung.

Sergej verlor nicht nur das Vertrauen in seine Familie, sondern musste auch mit den Konsequenzen seines eigenen Misstrauens und seiner Gier kämpfen.

Kristina konnte ihm nicht sofort vergeben, aber sie ließ ihm den Kontakt zu ihren Kindern.

Ob sie ihre Beziehung wieder aufbauen können, bleibt offen, doch Sergej muss sich seinen Ängsten und Fehlern stellen, um vielleicht irgendwann das Vertrauen in seine Familie und sich selbst zurückzugewinnen.

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