„Seht mal, was ich jeden Tag essen muss, damit ich nicht verhungere …“, gestand der Frontmann der Band Edda, Attila Pataky, verbittert.
Er ist zwar kein Unbekannter in harten Worten, doch dieses Mal schmerzt die Realität mehr als die Refrains von Rockballaden.
„Es ist schade, aber so ist es nun einmal“ – so beschrieb die Rocklegende ihr Leben im Ruhestand.
Einer der prägendsten Vertreter der ungarischen Rockszene, Attila Pataky (72), sprach unverblümt darüber, dass die Realität für Rentner heute keineswegs eine wohlverdiente Ruhepause, sondern ein endloser Kampf sei.
„Wenn man bedenkt, wie viel mir vor der Systemumstellung von der Rente abgezogen wurde, ist meine Rente lächerlich niedrig“, begann Pataky wütend, der glaubt, dass es anderen Musikern noch schlechter geht.
– „Ich kann mich glücklich schätzen, aber das ist alles tragikomisch. Meine Rente reicht kaum für eine Suppe, geschweige denn für ein ordentliches Abendessen“, gestand der Sänger.
Musiker in Armut? – Pataky behauptet: „Das ist die ungarische Realität.“
Der Künstler verriet, dass die Frau, die seine Firma leitet, glücklicherweise mit großem Aufwand alle seine Auftritte und Albumverkäufe aus der Zeit vor der Wende gesammelt habe.
Dadurch habe er eine etwas höhere Rentengrenze erreicht als beispielsweise Nagy Feró oder der verstorbene János Koós, deren Rente nicht einmal 70.000 Forint erreicht.
– „Es ist lächerlich. Während das Radio voll mit meinen Liedern ist, muss ich mir überlegen, welche Werbeaktion im Laden ich mir ansehen muss, um bis zum Monatsende genug zu haben. Suppe ist schon ein Luxus.“
„Nicht mal für die Rechnungen“ – Traumhäuser, Albträume auf Rechnungen
Pataky Attila lebt in seinem Traumhaus in Budajenő, doch die harte Realität hat auch an seine Tür geklopft:
– „Ich möchte nicht über die Summen sprechen, aber meine Rente reicht nicht mal für die Rechnungen für das Haus. Das ist kein Leben, das ist Überleben.“

Der Musiker fügte hinzu, er glaube, dass dieser Fluch, den er die sieben schweren Jahre nennt, endlich enden werde, weil er tief an Mystik glaube.
Überleben und ein Doppelalbum – Er verwandelte Schmerz in Musik
– „Es ist unglaublich, was ich durchgemacht habe. Nasennebenhöhlenentzündung und Lungenentzündung, Magen-Darm-Entzündung, Darmkrebs, Hämorrhoiden-OPs – all das passierte in den letzten Jahren.
Aber ich habe nicht aufgegeben. All mein Schmerz und mein Kampf sind auf dem neuen Album“, sagte Attila mit überraschender Ruhe.
Familie, Schwimmen, Energie – das zweite Gesicht von Pataky
Trotz der Bitterkeit und des Schmerzes sagt Pataky, er habe viel Energie, die er vor allem aus gemeinsamen Aktivitäten mit seinem 14-jährigen Sohn Acsa schöpfe.
– „Wir schwimmen jede Woche zusammen, es ist fast ein heiliges Ritual. Er spielt bereits Gitarre, aber er zieht es immer mehr zum Wasserball.
Ich dränge ihn nicht, sondern lasse ihn seinem Herzen folgen“, sagte er stolz.
Über seinen älteren Sohn Gergelyu (41) äußerte er sich anerkennend: „Er hat auch musikalische Gene, und ich glaube, wir tragen beide das Feuer des Rock in uns.“
Die Frau, die alle Texte zuerst liest
Patakys Frau, Orsolya Nyikovics (43), ist Kosmetikerin, aber sie ist noch mehr – sie hört jedes neue Lied als Erste.
– „Jetzt gibt es ein Doppelalbum, ich habe doppelt so viele Texte gelesen – und war bewegt.
Hinter jedem Satz steht ein Mann, der gekämpft, gelitten, aber nicht aufgegeben hat“, sagte sie mit Tränen in den Augen.
ZUSAMMENFASSUNG: Die Ikone des ungarischen Rock konfrontiert uns mit einer harten Realität: Im Ruhestand gibt es keine Achtung vor Legenden.
Doch die Kraft des Geistes, der Musik und der Familie können helfen, selbst die größten Schwierigkeiten zu überstehen.
Attila Pataky verlangt kein Mitleid – nur ein wenig Würde. Und vielleicht ein bisschen Füllung für seine Suppe.
Was meint ihr? Schreibt in die Kommentare: „Er verdient mehr!“ oder „Dieses System ist eine Schande!“ – und vergesst nicht, zu teilen, wenn ihr die Situation von Künstlern ungerecht findet!



