Eine unserer Leserinnen hat uns ihre Geschichte geschickt, die wir gerne mit euch teilen möchten.
Es geschah gestern Nachmittag in Miskolc, als wir mit meinem behinderten Sohn Áron, der im Rollstuhl sitzt, von meiner Großmutter nach Hause fuhren.
Der Bus hielt an der Haltestelle, und der Fahrer, der unsere Situation sah, öffnete die Türen und kam herüber, um uns beim Einsteigen zu helfen. Er war sehr höflich, geduldig und hilfsbereit.
Nachdem wir eingestiegen waren, sagte eine der Fahrgäste leise, aber laut genug, um deutlich gehört zu werden, aus dem hinteren Teil des Busses:
„Warum fährt sie nicht dieses behinderte Kind, anstatt alle anderen anzuhalten?!“ – Dann stand sie auf und verließ den Bus.
Ich möchte nur hinzufügen, dass wir sehr schnell eingestiegen sind. Ich glaube nicht, dass wir ihr so viel von ihrer „kostbaren“ Zeit geraubt haben.
Deshalb möchte ich dieser „netten“ Dame sagen, dass sich leider nicht jeder ein eigenes Auto leisten kann.

Für uns wäre das auch die bequemste Lösung – wir könnten solche Situationen und Demütigungen durch Menschen mit so wenig Empathie und Verständnis vermeiden.
Ich ziehe ein Kind allein groß, und unsere Ausgaben sind enorm.
Medikamente, drei Besuche beim Physiotherapeuten pro Woche – all das verursacht zusätzliche Kosten, die uns den Kauf und die Instandhaltung eines Autos erschweren.
Bitte, bevor Sie das nächste Mal über jemanden urteilen, denken Sie über Ihre Worte nach und fällen Sie keine voreiligen Urteile.
Mit freundlichen Grüßen, Olga Varga (Mutter eines Kindes mit Muskeldystrophie)
Bitte teilen Sie diese Geschichte, vielleicht erreicht sie diese Frau und lässt sie die Welt mit anderen Augen sehen!
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