Verängstigter Mann findet Schlange in Tüte Brokkoli, die er bei Aldi gekauft hat …

Schockierender Fund in Brokkoli: 63-jähriger Neville Linton entdeckt lebendige Schlange im Gemüse.

Der 63-jährige Neville Linton aus den West Midlands in England ging wie jede Woche einkaufen – diesmal im lokalen Aldi-Supermarkt.

Doch er hätte nie erwartet, dass ein ganz gewöhnlicher Einkauf so eine schockierende Entdeckung mit sich bringen würde.

Einige Tage später, beim Zubereiten des Abendessens in seiner heimischen Küche, öffnete er eine Plastiktüte mit Brokkoli – und erstarrte vor Schreck.

Zwischen den grünen Röschen versteckte sich eine lebendige Schlange.

Für jemanden, der an Ophidiophobie leidet – also einer panischen Angst vor Schlangen –, war das der pure Albtraum.

Neville gab zu, dass er schon immer eine panische Angst vor diesen Reptilien hatte.

Zum Glück war er nicht allein zu Hause: Familienmitglieder eilten zur Hilfe und halfen ihm, das Tier sicher einzufangen.

„Das war wirklich erschreckend“, erinnert sich Linton, Großvater und Mitarbeiter im Industriebereich Reinigung.

„Wäre der Brokkoli in der Küche geblieben und die Schlange entkommen, hätte sie sich im ganzen Haus verbreiten können.

Da bei uns sensible Personen leben – mein gelähmter Sohn und meine Schwiegermutter – hätte das wirklich tragisch enden können.“

Kurz nach dem Vorfall rief Neville seine 57-jährige Schwester Ann-Marie Tenkanemin an.

Sie war die erste, die die Schlangenart erkannte.

Gemeinsam setzten die Geschwister das Reptil in einen Plastikbehälter und brachten es zurück zum Aldi, wo das Gemüse gekauft wurde.

„Anfangs dachte ich, Ann-Marie macht Witze“, erzählt Linton. „Aber als ich sah, wie es sich bewegte, sprang ich sofort zurück. Selbst ein Mitarbeiter im Laden war entsetzt.“

Obwohl Linton von Aldi eine Entschädigung erhielt, meint er, die Sache sei nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt worden.

Seiner Meinung nach bestand eine reale Gefahr für das Leben und die Gesundheit seiner Familie.

„Das reicht nicht. Wenn die Schlange entkommen und sich irgendwo im Haus verstecken würde, könnten die Folgen katastrophal sein“, erklärt er.

„Hinzu kommt der enorme Stress und das Trauma wegen meiner Phobie.“

Ein Aldi-Sprecher versicherte, dass solche Fälle bisher nie vorgekommen seien und dass der Gemüse-Lieferant strenge Qualitätskontrollen durchführe.

„Wir nehmen den Vorfall sehr ernst und führen interne Untersuchungen durch. Wir entschuldigen uns bei Herrn Linton, dass unsere Standards nicht eingehalten wurden.“

Zunächst wurde die Schlange als junger Lyra-Makak identifiziert – doch wie Nevilles 41-jähriger Sohn Donovan später berichtete, stellte sich diese Bestimmung als falsch heraus.

Herpetologe Dr. Steven J. R. Allain untersuchte Fotos und kam zu dem Schluss, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine Ringelnatter (Natrix maura) handelt – eine ungefährliche Schlange, die sich hauptsächlich von Fischen ernährt.

„Nachdem ich das Originalfoto der Schlange im Brokkoli gesehen habe, habe ich Zweifel an der Bestimmung durch den Zoo“, erklärt Dr. Allain. „Meiner Meinung nach handelt es sich um eine Ringelnatter – harmlos, auch wenn sie bedrohlich aussehen kann.“

Laut dem Experten wurde die Schlange vermutlich versehentlich bei der Ernte mit den Brokkoli-Pflanzen aufgenommen – möglicherweise schlich sie übers Feld und wurde von einer landwirtschaftlichen Maschine erfasst.

Ringelnattern kommen häufig in Südwesteuropa und Nordafrika vor. Sie können zwar beißen, sind aber ungiftig und meiden normalerweise den Kontakt mit Menschen.

Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Dickichte, Weinberge, Obstgärten, Nagerbauten und Felsritzen. Sie ernähren sich von Nagetieren, Vögeln, Eidechsen und Insekten.

Das in Brokkoli gefundene Exemplar wurde schließlich in den Zoo von Dudley gebracht, wo es die nötige Pflege erhielt.

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